Tamara Müller, MdL

Einmal Landmensch, immer Landmensch - Verwurzelung im Wahlkreis

Ich wurde am 28.12.1989 in Bernkastel-Kues geboren und bin in Morbach aufgewachsen. Nach der Grundschule in Morbach besuchte ich das Nikolaus-von-Kues Gymnasium in Bernkastel-Kues, an welchem ich 2009 mein Abitur erlangte – heißt, ich habe während der Schulzeit die Moselregion kennen und lieben gelernt und gleichzeitig von Kindesbeinen an die weiten Wiesen und Wälder des Hunsrücks entdeckt.

Auch während meiner Studienzeit in Frankfurt am Main hat es mich regelmäßig fast jedes Wochenende zurück in die Heimat gezogen. Ich schätze die Schönheit der Natur in unserem Wahlkreis und die Ruhe und Entschleunigung des Alltags, die man hier erleben darf. Und das alles bei einem großen kulturellen Angebot, bei welchem weder jung noch alt zu kurz kommen.

Von Forschung und Passion – Beruflicher Werdegang

Tamara Müller, MdL in Mainz

Nach dem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin absolviert und als solche in Bernkastel-Kues/Morbach gearbeitet, bevor ich zum Wintersemester 2010/11 mit dem Bachelorstudium Biowissenschaften an der Goethe Universität in Frankfurt begonnen habe. Bereits während des Bachelors wuchs mein Interesse für die Neurowissenschaften, da mich das Gehirn und die neuronalen Netzwerke, fasziniert haben. Folglich habe ich, ebenfalls an der Goethe Universität im Masterstudiengang Neurowissenschaften studiert. Viele Eindrücke und wichtige Erfahrungen konnte ich während meiner beiden Auslandsaufenthalte in London und Boston während der Studienzeit sammeln.

Nach meinem Abschluss begann ich 2016 nahtlos mit meiner Promotion am Edinger Institut – dem ältesten Hirnforschungsinstitut in Deutschland – angesiedelt am Universitätsklinikum in Frankfurt. Meine Promotion beende ich gerade in den letzten Zügen. Sowohl während des Studiums als auch der Promotion, war ich Stipendiatin der Friedrich Ebert Stiftung, sodass ich mich auch stetig nicht nur naturwissenschaftlich, sondern auch gesellschaftspolitisch weitergebildet habe.

Zuletzt habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Molekularen Diagnostik am Universitätsklinikum in Frankfurt gearbeitet. Um die Brücke zwischen meiner bisherigen Forschung und der Praxis am Patienten zu schlagen, studiere ich zusätzlich Humanmedizin.

Was hat das Ganze jetzt mit Passion zu tun? Ich finde gerade im Bereich der Forschung – ebenso wie in der Politik – liegen Beruf und Berufung sehr nah beieinander.

Und hier kommt die Passion ins Spiel… Die Begeisterung sowohl für Naturwissenschaften als auch für die Politik, verleiht mir ein hohes Maß an Ausdauer und Willenskraft, mich für wichtige Dinge einzusetzen.

Wenn Dich was ärgert, dann versuch etwas daran zu ändern – Politischer Werdegang

 Tamara Müller, MdL mit Staatsekretärin Bettina Brück

Es gibt sicherlich sehr viele Dinge, die verändert oder optimiert werden müssen. Bereits als Jugendliche habe ich immer aufmerksam zugehört, wenn es um ein Problem ging, das scheinbar unlösbar erschien. ,,Ach, da kann man ja eh nichts dran ändern – ist halt jetzt so‘‘ ist ein Satz bzw. eine Einstellung, mit der ich mich schon immer sehr schwer getan habe. Zumindest einen Versuch ist es doch immer wert, dachte ich mir, und trat 2007 in die SPD ein, um eben anzupacken und aktiv daran mitzuwirken, dass es gerechter und sozialer zugeht. Dieser Schritt fiel mir nicht schwer, da ich ebenso wie meine vorerwähnte Passion für die Erforschung des bislang Unentdecktem auch eine große Passion für die Politik hatte und immer noch aus voller Überzeugung habe. Meine Anfänge waren bei den Jusos Bernkastel-Wittlich, gefolgt von meiner Mitarbeit im Vorstand des SPD-Ortsvereins Morbach, bei welchem ich in der Folgezeit Vorsitzende war und aktuell stellvertretende Vorsitzende bin. Mit 20 Jahren wurde ich 2010 Mitglied des Kreistags Bernkastel-Wittlich, dem ich bis 2019 angehörte. Bis heute sehr bereichernd ist meine Zeit als Beisitzerin im Ausschuss für Migration und Integration des Landkreises Bernkastel-Wittlich. Trotz meines studienbedingten Aufenthaltes in Frankfurt, bei welchem ich mich ebenfalls ehrenamtlich engagierte z. B. als Sprecherin der Hochschulgruppe der Friedrich Ebert Stiftung, war mir der Bezug zur Politik in der Heimat immer sehr wichtig, weshalb ich meine politischen Aktivitäten vor Ort bewusst jahrelang weiterhin ausgeübt habe – ob in Gremien oder meiner ehrenamtlichen Aktivitäten, wie u. a. bei der AWO.

Jetzt ist es an der Zeit als Abgeordnete des Landtags Ihre starke Stimme in Mainz zu sein und unsere schöne Heimat zu vertreten. Meine beruflichen Erfahrungen kann ich jetzt ganz neu zum Wohle der Menschen in meiner Heimat einbringen – hierauf freue ich mich.

 

Veröffentlicht am 05/18/2021, 15:41:30.
Zuletzt aktualisiert vor 29 Tagen